
Wie Bad Kötzting auch durch die BSG-Wissenschaftswoche zum Krapfen wird
Zwei BSGler als Referenten bei der großen Feierstunde der FreiRäume

Im Zuge der diesjährigen Wissenschaftswoche im Februar setzten sich die Schüler mit dem Rahmenthema „Nachhaltige Gemeinden und Städte“ auseinander. Das Kunstteam, also Ash J. und Sofia B. (11c), arbeiteten dabei ein konkretes Konzept, das eng mit dem Bad Kötztinger Projekt FreiRäume zu tun hat, aus.
Ash und Sofia entwickelten also eine Möglichkeit der Nachverdichtung von Innenstädten als Gegenmodell zu Neubauten z. B. in Gewerbegebieten am Rande von Städten. Bildlich kann dies mit einem Donut, der zu einem mit lecker Marmelade gefüllte Krapfen werden soll, dargestellt werden.
Ihre Idee, wie der Leerstand des ehemaligen Schuhhauses Schödlbauer in der Bad Kötztinger Innenstadt durch eine Umwidmung dauerhaft wiederbelebt werden könnte, stieß auch bei den Initiatoren und Unterstützern der FreiRäume auf große Begeisterung. Kurzerhand wurden Ash und Sofia zur großen Feierstunde des zweijährigen Bestehens des Projekts als Referenten eingeladen. Das Konzept der BSGler sieht für das ehemalige Geschäft einen öffentlichen Raum für Kreativität, Nachhaltigkeit und Entspannung vor. Arbeitstische an den Fenstern entlang für Werk- und Workshops für Upcycling von ausgedienten Sachen wie Kleidung, einladende Ruhe-Zonen für Buch- und Leseclubs, philosophische Gespräche oder Spieleabende könnten den Raum füllen. Ihre Idee visualisierten die beiden Schüler mit einem Film, der die Besucher durch den neu eingerichteten Raum führte, denn die beiden Konzeptentwickler waren zuvor auch als Innenarchitekten tätig gewesen, sodass sie neben der virtuellen Begehung auch einen konkreten Kostenpunkt bieten konnten. Rund 14.000 Euro würde die Umgestaltung kosten.
Abschließend schnitten die BSGler einen Krapfen an.