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News 2013

Goddag, Danmark! Achtklässler des BSG auf ReisenEin Bericht von Marta Ciosescu, Klasse 8a

Bad Kötz­ting. Kürz­lich war es wie­der so weit. Der ers­te Teil des tra­di­tio­nel­len Dä­ne­markaus­tau­sches am BSG in Bad Kötz­ting soll­te be­gin­nen. Mit zwei Klas­sen fuh­ren die Lehr­kräf­te Frau Pley­er, Frau Pförtsch und Herr Rie­de­rer für ei­ne Wo­che in das skan­di­na­vi­sche Nach­bar­land. Nach vier­zehn­stün­di­ger Bus­fahrt kam die Rei­se­grup­pe an der Vi­rups­ko­len in Hjorts­hoj an. Die Be­grüß­ung in Dä­ne­mark ge­stal­te­te sich wie im­mer sehr herz­lich, mit Ken­nen­lern­spie­len und Mu­sik, or­ga­ni­siert von den dä­ni­schen Aus­tausch­part­nern.

Der ers­te Tag des Be­suchs wur­de in Aar­hus ver­bracht, der zweit­größ­ten Stadt Dä­ne­marks. Dort stand ne­ben dem Frei­licht­mu­se­um Den Gam­le By das Kunst­mu­se­um Aros auf dem Pro­gramm. Sei­ne At­trak­tio­nen sind ein über­di­men­sio­na­ler Re­gen­bo­gen­gang auf dem Dach des Ge­bäu­des, von dem aus man ei­nen gran­dio­sen Blick auf die Stadt hat, und die über­le­bens­gro­ße Plas­tik „Boy“, die wie ein vier Me­ter gro­ßer Mensch aus­sieht. Der Künst­ler ge­stal­te­te die­se Skulp­tur so de­tail­liert, dass man je­de ein­zel­ne Haut­fal­te und so­gar die Adern des Jun­gen se­hen kann. Der Nach­mit­tag stand den dä­ni­schen Schü­l­ern und ih­ren deut­schen Aus­tausch­part­nern zur frei­en Ver­fü­gung. Er wur­de für ei­nen Stadt­bum­mel oder ein aus­gie­bi­ges Mit­ta­ges­sen ge­nutzt.

Am dar­auf­fol­gen­den Tag fuh­ren al­le Teil­neh­mer nach Ska­gen zur Nord­spit­ze Dä­ne­marks, wo man se­hen kann, wie die Nord- und die Ost­see zu­sam­men­tref­fen. Auch ei­ne gi­gan­ti­sche Wan­der­dü­ne, ein rie­si­ger Sand­berg, der sich pro Jahr meh­re­re Me­ter un­auf­halt­sam von der West- zur Ost­küs­te be­wegt, wur­de be­sich­tigt. Man hät­te mei­nen kön­nen, man sei in der Wüs­te, doch dank der küh­len Tem­pe­ra­tu­ren wur­de man sich sch­nell wie­der be­wusst, dass man sich in ei­nem skan­di­na­vi­schen Land be­fand. Al­so wärm­te man sich mit wei­ten Sprün­gen auf. Der Sand war so fein, dass man sich selbst bei Lan­dun­gen nach gro­ßen Sät­zen in die Tie­fe nicht ver­letz­te.

Ein Pro­gramm­punkt war auch der Be­such der Part­ner­schu­le. Hier wa­ren die deut­schen Schü­ler sehr er­sta­unt dar­über, dass die Be­nut­zung ei­nes Mo­bil­te­le­fons oder Lap­tops im Un­ter­richt er­laubt war. Auch das Kli­ma in den dä­ni­schen Klas­sen war lo­cke­rer, als man es hier­zu­lan­de ge­wohnt ist. Dies konn­te man da­ran er­ken­nen, dass es für kei­ne gro­ße Auf­re­gung sorg­te, wenn ein Schü­ler im Rah­men des Aus­tau­sches zu spät zum Un­ter­richt er­schi­en. Die Aben­de ver­brach­ten die Ju­gend­li­chen je nach Lust und Lau­ne im „Clu­b“, ei­ner Art Woh­nung mit vie­len Sitz­mög­lich­kei­ten, Spie­len und Verpf­le­gung.

Am vor­letz­ten Tag fuh­ren die Schü­ler nach Ka­lo. In klei­nen Grup­pen er­kun­de­ten sie mit ih­ren dä­ni­schen Aus­tausch­part­nern mit­hil­fe ei­nes Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems die In­sel und die auf ihr be­find­li­che Burg­rui­ne. Nach­mit­tags fand ein klei­nes Fuß­ball­spiel statt, „Deut­sch­lan­d“ ge­gen „Dä­ne­mar­k“. Die ver­b­lei­ben­de Zeit wur­de für die Vor­be­rei­tung ei­ner Spei­se für die Ab­schluss­fei­er am Abend ge­nutzt. Die Par­ty war der krö­nen­de Ab­schluss ei­ner Wo­che vol­ler Spaß und Freu­de. Den ver­b­lei­ben­den Sams­tag ver­brach­ten die deut­schen Schü­ler je­weils mit ih­ren Gast­fa­mi­li­en. Die­se un­ter­nah­men z.B. ei­nen Aus­flug in den Zoo oder ei­ne Shop­ping­tour nach Aar­hus mit ih­nen. Am nächs­ten Tag fand be­reits um 6 Uhr der sehr be­we­gen­de und für ei­ni­ge auch recht trau­ri­ge Ab­schied von Hjorts­hoj und den Gast­fa­mi­li­en statt, da die BSG­ler noch ei­ni­ge Stun­den in Ko­pen­ha­gen, der Haupt­stadt Dä­ne­marks, ver­brin­gen woll­ten. Der ers­te Stopp dort war das Hard-Rock-Ca­fé. Nach ei­nem aus­gie­bi­gen Rund­gang hat­te man Zeit zur frei­en Ver­fü­gung. Ei­ne Boots­tour, auf der man vom Was­ser aus die wich­tigs­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten be­trach­ten konn­te, und das an­sch­lie­ßen­de ge­mein­sa­me Aben­d­es­sen in ei­nem tür­ki­schen Lo­kal lie­ßen die Zeit in Dä­ne­mark wun­der­bar aus­k­lin­gen.