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News 2013

„Ich bin kein Opfer!“Selbstverteidigung am BSG

Bad Kötz­ting. Im Rah­men der Ver­mitt­lung von Selbst- und So­zial­kom­pe­tenz be­schäf­tig­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der sieb­ten Klas­sen mehr­fach in die­sem Schul­jahr mit den The­men Sucht und Ge­walt. Nach­dem zu­letzt im ver­trau­ten Kreis bei den jun­gen Bur­schen der Um­gang mit Ag­gres­si­on und bei den Mäd­chen „Nein-Sa­gen“ the­ma­ti­siert wur­de, folg­te zum Ab­schluss die­ses Pro­jek­tes ein Kom­pakt­kurs„Selbst­ver­tei­di­gung“. Wäh­rend des Sport­un­ter­rich­tes er­hiel­ten die Kin­der durch den Kampf­kunst­leh­rer Uwe Mühl­bau­er ei­ne in­ten­si­ve Ein­füh­rung in die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten der Selbst­ver­tei­di­gung. Nach so­ge­nann­ten „war­ming ups“, bei de­nen even­tu­el­le Be­rüh­rung­s­ängs­te ziem­lich sch­nell ab­ge­baut wur­den, er­ör­t­er­ten die Teil­neh­mer die Fra­ge nach Mög­lich­kei­ten der Selbst­ver­tei­di­gung. „Zwi­cken, Bei­ßen, Schla­gen, Weg­lau­fen …“ – die Ide­en­b­rei­te der Schü­ler war groß. Herr Mühl­bau­er mach­te je­doch gleich zu An­fang deut­lich, dass zu­nächst ein­mal „Sch­rei­en“ die ers­te und bes­te Ver­tei­di­gungs­mög­lich­keit dar­s­tel­le. Wich­tig sei es von vorn­he­r­ein, Op­fer­hal­tun­gen zu ver­mei­den und Selbst­be­wusst­sein aus­zu­strah­len. Zwi­schen den ein­zel­nen Übun­gen der Selbst­ver­tei­di­gung, die die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Be­geis­te­rung und gro­ßem Kör­pe­r­ein­satz prak­ti­zier­ten, ver­stand es Herr Mühl­bau­er von der Kampf­kunst­schu­le Gei­ger im­mer wie­der al­le zu in­ten­si­vem Mus­kel­trai­ning zu mo­ti­vie­ren. Am En­de des Work­shops wur­de noch ein­mal über die we­sent­li­chen In­hal­te re­f­lek­tiert: Am Sch­limms­ten sei es, so der Re­fe­rent, bei ei­nem An­griff gar nichts zu tun. Man ha­be zwar jetzt vie­le Schlag- und Tret­übun­gen ge­macht, das al­les sei aber letz­tes Mit­tel zur Ab­wehr. Zu­nächst sol­le man laut und deut­lich mit ei­ner ent­sp­re­chen­den Kör­per­hal­tun­gun­miss­ver­ständ­lich mit­tei­len, dass man in Ru­he ge­las­sen wer­den möch­te. Erst wenn nach lau­tem Hil­fe­ruf der An­g­rei­fer nicht ab­lie­ße, dür­fe und soll­te man sich mit den er­lern­ten Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken zur Wehr set­zen. Zum Ab­schluss be­dank­te sich Frau Laue­rer im Na­men der Siebt­kläss­ler mit ei­nem klei­nen Prä­sent für den wert­vol­len Un­ter­richt. Not­wen­di­ges Wis­sen und Kön­nen sei ver­mit­telt wor­den, da­mit Ge­fah­ren er­kannt und rich­tig ein­ge­schätzt wür­den. Au­ßer­dem sei auf­ge­zeigt wor­den, wie man ge­fähr­li­che Si­tua­tio­nen ef­fek­tiv ent­schär­fen kön­ne.