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Benedikt-Stattler-Gymnasium
Bad Kötzting
Bürgermeister-Dullinger-Str. 23, 93444 Bad Kötzting
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SMV

  1. Einführung
  2. Schülersprecher
    1. Schülersprecher 2018/19
    2. Schülersprecher 2017/18
    3. Schülersprecher 2016/17
    4. Schülersprecher 2015/16
    5. Schülersprecher 2014/15
    6. Schülersprecher 2013/14
    7. Schülersprecher 2012/13
    8. Schülersprecher 2011/12
    9. Wahl der Schülersprecher
  3. Klassensprecher
    1. Schuljahr 2015/16
    2. Schuljahr 2014/15
    3. Schuljahr 2013/14
  4. Klassensprecher-seminare
    1. Herbst 2008
    2. Herbst 2013
    3. Herbst 2014
  5. Arco Iris
  6. Patenkind
    1. Moufida Ouro-Gouni
    2. Der Wohnort unserer Moufida
  7. Bayerischer Tag
    1. 2011
    2. 2012
    3. 2014
    4. 2015
    5. 2016
  8. Nikolausaktion
    1. 2008
    2. 2009
    3. 2011
    4. 2013
    5. 2014
  9. Weihnachtsmarkt
    1. Wmarkt 2011
    2. Wmarkt 2014
    3. Wmarkt 2016
  10. Fasching
    1. Fasching 2012
    2. Fasching 2014
    3. Fasching 2016
  11. Jogginghosentag
    1. 2012

Aus dem Bay­e­ri­­schen Ge­­setz für das Er­­zie­hungs- und Un­­ter­richts­we­­sen (Art. 62):

Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung, Schü­l­er­ver­t­re­tung

(1) 1 Im Rah­men der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung soll al­len Schü­le­rin­nen und Schü­l­ern die Mög­lich­keit ge­ge­ben wer­den, Le­ben und Un­ter­richt ih­rer Schu­le ih­rem Al­ter und ih­rer Ver­ant­wor­tungs­fähig­keit ent­sp­re­chend mit­zu­ge­stal­ten; hier­für wer­den Schü­l­er­sp­re­cher und Schü­l­er­sp­re­che­rin­nen so­wie de­ren Stell­ver­t­re­ter und de­ren Stell­ver­t­re­te­rin­nen ge­wählt.

2 Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den da­bei von der Schul­lei­te­rin oder vom Schul­lei­ter, von den Lehr­kräf­ten und den Er­zie­hungs­be­rech­tig­ten un­ter­stützt.

3 Zu den Auf­ga­ben der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung ge­hö­ren ins­be­son­de­re die Durch­füh­rung ge­mein­sa­mer Ver­an­stal­tun­gen, die Über­nah­me von Ord­nungs­auf­ga­ben, die Wahr­neh­mung schu­li­scher In­ter­es­sen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler und die Mit­hil­fe bei der Lö­sung von Kon­f­likt­fäl­len.

4 Zu den Rech­ten der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung ge­hört es,

1. in al­len sie be­tref­fen­den An­ge­le­gen­hei­ten durch die Schu­le in­for­miert zu wer­den (In­for­ma­ti­ons­recht),

2. Wün­sche und An­re­gun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler an Lehr­kräf­te, die Lei­te­rin oder den Lei­ter der Schu­le und den El­tern­bei­rat zu über­mit­teln (An­hör­ungs- und Vor­schlags­recht),

3. auf An­trag der be­trof­fe­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler ih­re Hil­fe und Ver­mitt­lung ein­zu­set­zen, wenn die­se glau­ben, es sei ih­nen Un­recht ge­sche­hen (Ver­mitt­lungs­recht),

4. Be­schwer­den all­ge­mei­ner Art bei Lehr­kräf­ten, bei der Lei­te­rin oder beim Lei­ter der Schu­le und im Schul­forum vor­zu­brin­gen (Be­schwer­de­recht),

5. bei der Auf­stel­lung und Durch­füh­rung der Haus­ord­nung, der Or­ga­ni­sa­ti­on und Be­t­reu­ung von be­son­de­ren Ver­an­stal­tun­gen und im Schul­forum mit­zu­wir­ken,

6. zur Ge­stal­tung von Kur­sen und Schul­ver­an­stal­tun­gen und im Rah­men der Lehr­plä­ne zum Un­ter­richt An­re­gun­gen zu ge­ben und Vor­schlä­ge zu un­ter­b­rei­ten.

5 Die Rech­te ein­zel­ner Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach Art. 56 blei­ben un­be­rührt.

(2) 1 Die Auf­ga­ben der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung wer­den ins­be­son­de­re durch fol­gen­de Ein­rich­tun­gen der Schü­l­er­ver­t­re­tung wahr­ge­nom­men:

1. Klas­sen­sp­re­che­rin­nen und Klas­sen­sp­re­cher und ih­re je­wei­li­gen Stell­ver­t­re­ter,

2. Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung,

3. ers­te, zwei­te und drit­te Schü­l­er­sp­re­che­rin bzw. ers­ter, zwei­ter und drit­ter Schü­l­er­sp­re­cher,

4. Schü­ler­aus­schuss,

5. Stadt- und Land­k­reis­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Stadt- und Land­k­reis­schü­l­er­sp­re­cher im Be­reich der Mit­tel­schu­len,

6. Be­zirks­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Be­zirks­schü­l­er­sp­re­cher,

7. Lan­des­schü­l­er­kon­fe­renz.

2 So­weit die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht in Klas­sen zu­sam­men­ge­fasst sind, tritt an die Stel­le der Klas­sen­sp­re­che­rin bzw. des Klas­sen­sp­re­chers die Jahr­gangs­stu­fen­sp­re­che­rin bzw. der Jahr­gangs­stu­fen­sp­re­cher; ne­ben den Jahr­gangs­stu­fen­sp­re­che­rin­nen und Jahr­gangs­stu­fen­sp­re­chern kön­nen Kurs­sp­re­che­rin­nen und Kurs­sp­re­cher vor­ge­se­hen wer­den.

(3) 1 Ab Jahr­gangs­stu­fe 5 wählt je­de Klas­se aus ih­rer Mit­te ei­ne Klas­sen­sp­re­che­rin oder ei­nen Klas­sen­sp­re­cher und ih­ren bzw. sei­nen Stell­ver­t­re­ter.

2 Der Klas­sen­sp­re­che­rin bzw. dem Klas­sen­sp­re­cher ob­lie­gen die Auf­ga­ben der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung als Schü­l­er­ver­t­re­tung für die Klas­se.

(4) 1 Die Klas­sen­sp­re­che­rin­nen und Klas­sen­sp­re­cher, ih­re je­wei­li­gen Stell­ver­t­re­ter so­wie die Schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Schü­l­er­sp­re­cher bil­den die Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung.

2 Die Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung be­han­delt Fra­gen, die über den Kreis ei­ner Klas­se hin­aus für die ge­sam­te Schü­l­er­schaft von In­ter­es­se sind.

(5) 1 Die Klas­sen­sp­re­che­rin­nen und Klas­sen­sp­re­cher und ih­re je­wei­li­gen Stell­ver­t­re­ter wäh­len die drei Schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Schü­l­er­sp­re­cher; die Schu­l­ord­nun­gen kön­nen das Schul­forum da­zu er­mäch­ti­gen, durch Be­schluss das Wahl­recht auf al­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­zu­deh­nen.

2 Die Schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Schü­l­er­sp­re­cher bil­den den Schü­ler­aus­schuss.

3 Der Schü­ler­aus­schuss ist aus­füh­r­en­des Or­gan der Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung; er kann im Rah­men der Auf­ga­ben der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung und der Be­schlüs­se der Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung der Schul­lei­te­rin oder dem Schul­lei­ter, der Leh­r­er­kon­fe­renz, dem El­tern­bei­rat, dem Schul­forum und ein­zel­nen Lehr­kräf­ten Wün­sche und An­re­gun­gen vor­tra­gen.

4 Die Schul­lei­te­rin oder der Schul­lei­ter un­ter­rich­tet den Schü­ler­aus­schuss über An­ge­le­gen­hei­ten, die für die Schu­le von all­ge­mei­ner Be­deu­tung sind, so­wie über Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten und Be­schlüs­se der Leh­r­er­kon­fe­renz, so­weit sie all­ge­mei­ne Schü­le­r­an­ge­le­gen­hei­ten be­tref­fen.

(6) 1 Die Schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Schü­l­er­sp­re­cher, im Be­reich der Mit­tel­schu­le die Stadt- und Land­k­reis­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Stadt- und Land­k­reis­schü­l­er­sp­re­cher wäh­len aus ih­rer Mit­te für die je­wei­li­gen Re­gie­rungs­be­zir­ke bzw. Di­enst­be­rei­che der Mi­nis­te­rial­be­auf­trag­ten die Be­zirks­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Be­zirks­schü­l­er­sp­re­cher und de­ren Stell­ver­t­re­te­rin­nen und Stell­ver­t­re­ter.

2 Die An­zahl der ge­wähl­ten Be­zirks­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Be­zirks­schü­l­er­sp­re­cher be­trägt

1. für die Mit­tel­schu­len sie­ben,

2. für die Real­schu­len acht,

3. für die Gym­na­si­en acht,

4. für die Be­rufs­schu­len, Be­rufs­fach­schu­len, Wirt­schafts­schu­len, Fach­schu­len und Facha­ka­de­mi­en ins­ge­s­amt sie­ben,

5. für die Fach­ober­schu­len und Be­rufs­ober­schu­len ins­ge­s­amt drei und

6. für die För­der­schu­len sie­ben.

3 Zu den Auf­ga­ben der Be­zirks­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Be­zirks­schü­l­er­sp­re­cher ge­hört ins­be­son­de­re der Er­fah­rungs­aus­tausch be­züg­lich der die je­wei­li­ge Schul­art be­tref­fen­den An­ge­le­gen­hei­ten.

4 Die ins­ge­s­amt 40 Be­zirks­schü­l­er­sp­re­che­rin­nen und Be­zirks­schü­l­er­sp­re­cher bil­den die Lan­des­schü­l­er­kon­fe­renz (Art. 62a).

(7) 1 Die Klas­sen­sp­re­che­rin­nen und Klas­sen­sp­re­cher und ih­re je­wei­li­gen Stell­ver­t­re­ter kön­nen für je­weils ein Schul­jahr ei­ne Ver­bin­dungs­lehr­kraft wäh­len; wähl­bar sind Lehr­kräf­te, die an der Schu­le mit min­des­tens der Hälf­te der Un­ter­richtspf­licht­zeit un­be­fris­tet be­schäf­tigt sind, so­wie För­der­leh­re­rin­nen bzw. För­der­leh­rer un­ter ent­sp­re­chen­den Vor­aus­set­zun­gen.

2 Das Schul­forum kann be­sch­lie­ßen, dass die Wahl durch al­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler er­folgt.

3 Die Ver­bin­dungs­lehr­kräf­te pf­le­gen die Ver­bin­dung zwi­schen Schul­lei­te­rin bzw. Schul­lei­ter und Lehr­kräf­ten ei­ner­seits und den Schü­le­rin­nen und Schü­l­ern an­de­rer­seits.

4 Sie be­ra­ten die Ein­rich­tun­gen der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung und ver­mit­teln bei Be­schwer­den.

(8) Auf An­trag gibt die Schul­lei­te­rin oder der Schul­lei­ter den Mit­g­lie­dern der Klas­sen­sp­re­cher­ver­samm­lung oder des Schü­ler­aus­schus­ses an Voll­zeit­schu­len in der Re­gel ein­mal im Mo­nat Ge­le­gen­heit, auch wäh­rend der Un­ter­richts­zeit zu ei­ner Be­sp­re­chung zu­sam­men­zu­kom­men.(

9) 1 Das Nähe­re re­gelt die Schu­l­ord­nung.

2 Für be­ruf­li­che Schu­len kön­nen die Ein­rich­tun­gen und die Wahl der Schü­l­er­ver­t­re­tung in der Schu­l­ord­nung ab­wei­chend von den Ab­sät­zen 2 bis 5 ge­re­gelt wer­den.

(10) Die not­wen­di­gen Kos­ten der Wahr­neh­mung der Auf­ga­ben der Schü­l­er­mit­ver­ant­wor­tung auf der Stadt-, Land­kreis-, Be­zirks- und Lan­des­e­be­ne trägt der Frei­staat Bay­ern im Rah­men der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Haus­halts­mit­tel.