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Benedikt-Stattler-Gymnasium
Bad Kötzting
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Sozialprakt. Grundbildung

  1. Einführung
  2. Capio-Projekt 2014
    1. Start
    2. Fasching
    3. Bilanz

BSGler beim Fasching im CapioGymnasiasten leisteten großartigen Beitrag zum Gelingen der gemeinsamen Fei-er mit den Senioren

Im Rah­men der Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen dem Bad Kötz­tin­ger Gym­na­si­um und dem Ca­pio Pf­le­ge­zen­trum fei­er­ten die Gym­na­sias­ten zu­sam­men mit den Se­nio­ren ein aus­ge­las­se­nes Fa­schings­fest. Bei der Po­lo­nai­se zog Alt und Jung ge­mein­sam durch den Saal.

Ein Wikin­ger spielt Gi­tar­re, Hä­schen ser­vie­ren Kaf­fee und ein Kro­ko­dil tanzt zum Flie­ger-Lied, wäh­rend vie­le mas­kier­te Se­nio­ren im Rhyth­mus klat­schen und mit­sin­gen. Im Zu­ge der Ar­beit im so­zial­wis­sen­schaft­li­chen Zweig be­sucht die Klas­se 8d mit ih­rer So­zial­kun­de­leh­re­rin Ca­ro­li­ne Do­ma­ni seit ei­ni­ger Zeit wöchent­lich die Be­woh­ner des Ca­pio Pf­le­ge­zen­trums. Ge­mein­sam spie­len, ba­s­teln und sin­gen sie, ma­chen Spa­zier­gän­ge und pflan­zen Blu­men ein. Ne­ben all den Ak­ti­vi­tä­ten kom­men aber auch ver­trau­ens­vol­le Ge­spräche über das Le­ben der Se­nio­ren nicht zu kurz. Bei­de Sei­ten fie­bern re­gel­mä­ß­ig den Tref­fen ent­ge­gen und ge­nie­ßen die ge­mein­sa­me Zeit. Da­her war es für die Schü­ler auch ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass sie an der Fa­schings­ver­an­stal­tung teil­nah­men und die­se mit­ge­stal­te­ten.

Nach ein­lei­ten­den Wor­ten durch Frau Mar­tin, der Lei­te­rin des Pf­le­ge­zen­trums, be­geis­ter­ten die Ju­gend­li­chen mit Gi­tar­ren­mu­sik und Ge­sang. Konn­te man an­fangs die Ner­vo­si­tät der Schü­ler noch deut­lich spü­ren, so war be­reits nach kur­zer Zeit dank der Of­fen­heit und Freu­de der Se­nio­ren kei­ne Spur mehr von Zu­rück­hal­tung bei den Te­e­na­gern zu be­mer­ken, son­dern Aus­ge­las­sen­heit und ge­mein­sa­mes Fei­ern wa­ren an­ge­sagt. Be­vor zwei Schü­ler die Mund­art­ge­schich­te „Der Fon­se aus Ame­ri­ka“ von To­ni Laue­rer vor­tru­gen, hat­ten al­le die Ge­le­gen­heit, sich mit Kaf­fee und Krap­fen zu stär­ken. Da­bei schil­der­ten die äl­te­ren Herr­schaf­ten ih­re Fa­sching­ser­in­ne­run­gen und stimm­ten so­gar das ein oder an­de­re Lied aus ih­rer Ju­gend­zeit an. Im An­schluss da­ran tanz­ten die Schü­ler zum li­ve vor­ge­tra­ge­nen Flie­ger­lied und führ­ten den En­ten­tanz auf. Höh­e­punkt der Fei­er war si­cher­lich die Po­lo­nai­se, bei der so­wohl Jung als auch Alt durch den Spei­se­saal zog.

Ob­wohl die Ver­an­stal­tung ge­gen 15.30 Uhr of­fi­zi­ell en­den soll­te, wur­de in­tern wei­ter­ge­fei­ert, da kei­ner nach Hau­se woll­te und die Schü­ler spon­tan noch ei­nen baye­ri­schen Tanz auf das Par­kett leg­ten. Dann war es aber doch Zeit, Ab­schied zu neh­men. Da das nächs­te Tref­fen be­reits für den kom­men­den Tag ve­r­ein­bart war, gin­gen al­le mit ei­nem Fa­schings­lied auf den Lip­pen und vol­ler Vor­f­reu­de nach Hau­se. So en­de­te ei­ne ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung. „Es ist ein­fach sc­hön, die jun­gen Leu­te an­zu­schau­en“, mein­te ein Be­woh­ner, wäh­rend die Schü­ler da­von be­geis­tert wa­ren, wie fei­er­f­reu­dig die Se­nio­ren doch sind: „Voll cool, wie die noch Po­lo­nai­se tan­zen kön­nen und wel­chen Spaß sie da­bei ha­ben!“ Dass das Ziel der Pro­jekt-Or­ga­ni­sa­to­ren vol­l­ends er­reicht wur­de, stell­ten die strah­len­den Ge­sich­ter am En­de die­ses Ta­ges ein­drucks­voll zur Schau. So ein­fach las­sen sich Vor­ur­tei­le der Ge­ne­ra­tio­nen ge­gen­sei­tig aus­räu­men und Brü­cken zwi­schen Jung und Alt schla­gen.