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Benedikt-Stattler-Gymnasium
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Aktuelles 2019

„Es geht los, Leute, worauf wartet ihr noch?“Eine musikalische Weltreise beim Frühlingskonzert am BSG

Beim ful­mi­n­an­ten Ab­schluss­song ver­sam­mel­ten sich al­le Mu­si­ker auf der Büh­ne.

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Wenn die BSG-Mu­si­ker ei­ne Rei­se tun, dann ha­ben sie wie selbst­ver­ständ­lich gro­ßes Kön­nen, Pro­fes­sio­na­li­tät, Emo­tio­nen und ein schein­bar un­er­sc­höpf­li­ches Re­per­toi­re im Ge­päck. Da­mit ent­führ­ten sie ein­mal mehr je­den ein­zel­nen Kon­zert­be­su­cher aus der bis zum letz­ten Sitz- und Steh­platz ge­füll­ten Au­la des Gym­na­si­ums an ver­schie­de­ne Sta­tio­nen der mu­si­ka­li­schen Wel­t­um­se­ge­lung.

Vom Fern­weh ge­packt er­öff­ne­te die jun­ge BSG-Thea­ter­grup­pe das Früh­lings­spek­ta­kel und brach über den Oze­an zu den Strän­den, tro­pi­schen Wäl­dern und in die Wär­me Ma­da­gas­kars auf. Weil ei­ne sol­che Rei­se auch ge­fähr­lich wer­den kann, sang der Un­ter­stu­fen­chor un­ter der Lei­tung von Frau Kand­sper­ger ein er­leich­ter­tes „Hal­le­lu­ja“. Schon die ers­ten Tö­ne gin­gen den Be­su­chern di­rekt un­ter die Haut. Auch den Song „Best Fri­ends“ eben aus dem Film „Ma­da­gas­car“ in­ter­p­re­tier­ten die jüngs­ten Mu­si­ker auf ei­nem un­glaub­li­chen Ni­veau.

Je­de mu­si­ka­li­sche Ein­heit lei­te­te die Thea­ter­grup­pe mit pfif­fi­gen In­ter­mez­zi ein. So war et­wa der baye­ri­schen Putz­frau Re­na­te der Ehe­mann Sepp ab­han­den ge­kom­men, da die­ser sich im sc­hö­nen Pa­ris be­fand – aber zu­min­dest ei­ne mun­te­re An­sichts­kar­te an die Da­heim­ge­b­lie­be­ne ent­sand­te. Doch auch für Re­na­te und das Pu­b­li­kum wur­de die Stadt der Lie­be le­ben­dig, als das Ge­schwis­ter­paar So­phie und An­na Ker­scher an Kla­vier und Gei­ge äu­ßerst ein­fühl­sam „Sa­lut d’amour“ spiel­ten. Zu­dem lie­ßen die Klas­sen 5b und 5c un­ter sou­ve­rä­ner Lei­tung von Mu­sik­leh­re­rin Ma­nue­la Falk fran­ko­phi­le Wohl­klän­ge mit dem be­kann­ten Film­song „Cares­se sur l’oce­an“ sprach­be­gabt und be­schwingt durch die Au­la schwe­ben.

Ehr­fürch­ti­ge Ru­he herrsch­te, als das En­sem­b­le So­phia Fröh­lich, Fe­li­ci­tas Wutz und So­phie Ker­scher auf Flö­te, Har­fe und Kla­vier ein­drucks­voll Mo­zarts Kon­zert für Flö­te vor­führ­ten und of­fen­bar­ten, wie viel men­sch­li­cher Geist in der Mu­sik und wie­viel Kön­nen in der Hand­ha­bung der In­stru­men­te ste­cken kann.

Wei­ter ging es auf die bri­ti­sche In­seln, wo man der Thron­set­zung „King Ge­or­gies“ bei­woh­nen konn­te. Das Or­ches­ter un­ter der Lei­tung von Franz Adam um­rahm­te die­se ful­mi­n­ant und ent­führ­te das Pu­b­li­kum ins En­g­land des 18. Jahr­hun­derts. Dort ließ na­tür­lich auch Har­ry Pot­ter nicht lan­ge auf sich war­ten. Be­reits selbst ver­zau­bert von der Mu­sik trat er ins Ram­pen­licht und gab den Auf­takt für das nun fol­gen­de und gran­di­os per­form­te „Har­ry Pot­ter Med­ley“ des Or­ches­ters.

So sc­hön die wei­te Welt auch sein kann – manch­mal steckt das Sc­hö­ne auch im Klei­nen – sprich in der Fol­k­lo­re: Irisch, bay­risch, jid­disch mit gro­ßem Pep von den En­sem­b­les um Anet­te Riehl und Franz Adam dar­ge­bo­ten, er­mög­lich­te dem Pu­b­li­kum ei­nen Ein­blick in die Le­ben­dig­keit und Mu­si­ka­li­tät der Be­völ­ke­rung.

Na­tür­lich be­reis­ten die rest­los be­geis­ter­ten BSG-Be­su­cher die USA: An­ge­sichts des von Ni­na Eckl und Mia Hess am Kla­vier könn­er­haft vor­ge­tra­ge­nen „Ragti­me“ hat­ten sie Na­del­st­rei­fen und Ford-Oldti­mer der 20er Jah­re vor dem in­ne­ren Au­ge, fan­den sich vom äu­ßerst pro­fes­sio­nel­len Gro­ßen Chor in „New York, New Yor­k“ und in der mo­der­nen Mu­sik­welt mit Stü­cken wie „I drea­med a dream“ wie­der. Frech und vol­ler Es­prit tru­gen die Klas­sen 6a und 6b das Stück „So­me­t­hin‘ stu­pi­d“ vor. Als dann auch noch ein jun­ger Ver­eh­rer zu­nächst der Schul­lei­te­rin sc­hö­ne Au­gen mach­te, sich aber dann doch für ein Mäd­chen aus sei­ner Klas­se ent­schied, flo­gen den Sän­gern der Un­ter­stu­fe die Her­zen des Pu­b­li­kums zu.

Die Big Band un­ter der Lei­tung von Franz Adam läu­te­te lei­der schon bei­na­he das En­de des Kon­zert­a­bends mit den bei­den mi­t­rei­ßen­den und auf höchs­tem Ni­veau ge­zeig­ten Stü­cken „Don’t you wor­ry about a thing“ und „Chi­cken“ ein.

Für ei­nen ful­mi­n­an­ten Gän­se­h­aut­ab­schied sorg­ten dann al­le En­sem­b­les ge­mein­sam und ver­sam­mel­ten sich auf und vor der Büh­ne. Großar­tig von Franz Adam ar­ran­giert be­ka­men auch ein­zel­ne Mu­si­ker in die­ser Men­ge Raum, ih­re In­di­vi­dua­li­tät im Spiel zu zei­gen. Mit dem Stück „Mu­si­c“ en­de­te al­so die Rei­se für die bril­lan­ten Mu­si­ker, die mehr als über­zeu­gen­den Thea­ter­leu­te und das hin­ge­ris­se­ne Pu­b­li­kum. Man hat­te vie­le Sta­tio­nen der Welt­mu­sik ge­lebt und er­le­ben dür­fen, so­dass man be­schwingt und mit dem Früh­ling im Her­zen in die Hei­mat zu­rück­kehr­te. Die Kon­zert­be­su­cher dank­ten den Mu­si­kern und Dar­s­tel­lern mit fre­ne­ti­schem Ap­plaus und ste­hen­den Ova­tio­nen für den so wun­der­ba­ren Kon­zert- und Thea­ter­a­bend. Die künst­le­ri­sche Band­b­rei­te so­wie die Pro­fes­sio­na­li­tät der Schü­ler las­sen nur er­ah­nen, mit wel­cher Lei­den­schaft und Ein­satz­be­reit­schaft sie sich in den letz­ten Wo­chen auf die­ses Gro­ßer­eig­nis vor­be­rei­tet ha­ben müs­sen.

Die Thea­ter­grup­pe von Re­gi­na Leit­ner mo­de­rier­te vol­ler En­er­gie und mit viel Witz den Abend.

Mit Mo­zarts Kon­zert für Har­fe und Flö­te er­ober­ten klas­si­sche Tö­ne die Au­la.

Die Nach­wuchs­sän­ger des Un­ter­stu­fen­chors stan­den den Gro­ßen in nichts nach.

Wie im­mer bot die Big Band mu­si­ka­li­sche Höh­e­punk­te.

Har­ry Pot­ter und Lord Vol­de­mort aus der Thea­ter­grup­pe be­rei­te­ten das Pu­b­li­kum auf das „Har­ry Pot­ter Med­ley“ vor.